REVIEWS

Esha Ness als Toursupport für die komplette Deutschland-Tour bestätigt

Quelle: Webseite New Model Army

Erschienen: März 2010

Nachdem Esha Ness bereits auf den ersten Konzerten der Tour dieses Frühjahrs auf sehr positive Resonanz beim Publikum und New Model Army selbst stießen, werden sie nun auch auf dem zweiten Leg der Deutschland-Tour für NMA die Shows eröffnen.
Wer noch nicht die Chance hatte, Esha Ness zusammen mit New Model Army zu erleben oder einfach noch nicht genug bekommen hat, der hat nach wie vor die Chance. Die Tour geht weiter bis zum 11. März.

“Wide Awake Before Dawn“ Rezension

Aus dem renomierten Zillo-Magazin

Erschienen: November 2009

Herrlich! Schon "Chaos Kings", der Eingang zum zweiten Rundling der Alternative-Rocker Esha Ness, geht locker ins Ohr, überzeugt durch rundes Songwriting, sauber sitzende Arrangements und eine dichte Atmosphäre. Der Gesang von Kevin Paterson zeigt sich schon hier einfühlsam und doch dem Text entsprechend kraftvoll. Die Band klingt ehrlich und direk, trägt einen freien Independent-Willen in sich und hat darüber hinaus auch noch etwas zu sagen. Das Rock-Instrumentarium wird erneut durch ein Akkordeon veredelt, das herrvoragend mit den Stücken harmoniert. Fünf neue Songs bietet diese EP, wobei zwei Bonus-Tracks auf das Debüt zurückblicken. Es gibt zutiefst traurige Momente, leichtlebige Ausgelassenheit, sogar mal hier und da einen Hauch von Folk. Auf alle Fälle ein Ohr wert! (Sailer)

Festival Mediaval Avard

2009, Selb

Direktlink zum Artikel

Beim Festival Mediaval Award in der Kategorie Rock konnten Esha Ness das Publikum und die dreiköpfige Jury, bestehend aus Philipp (Management von Qntal und VocaMe), Peter (Zillo Magazin) und Romulus (Moderator von Radio Aena), mit ihrem "Volcanic Rock" überzeugen."

“Point Of No Return“ Rezension

Aus dem renomierten Zillo-Magazin

Erschienen: Februar 2009

Vor vier Jahren braute sich am Bodensee zusammen, was heute als Quintett vielseitigen Alternative-Rock mit sanftem Folk-Touch zum Besten gibt. Die auf ihrem ersten Demo präsentierten elf Stücke haben einen erdigen Charme und bestechen durch eine angenehme, wechselnde Stimmung, zu jedem Zeitpunkt ehrlich und direkt. Mal klingt der Fünfer deutlich nach New Model Army, dann springt ein Funke alter U2 durch die Kompositionen oder ein Hauch Police und hier und da erschallt der beseelte Geist freiheitsdrängender Siebzigerklänge. Zusammen mit der gelungenen Instrumentierung aus klassischem Rockbesteck kombiniert mit einem gelungen eingesetzten Akkordeon, einer Violine oder sachter Keyboard-Unterstützung macht ihr Erstlingswerk eine durchaus erfreuliche Figur. Auch der Gesang passt sich bestens in die oft melancholischen Songs ein, wodurch “Point Of No Return“ insgesamt gerade für Independent-Hörer zu empfehlen ist. Sailer

Kritik zum Eshaness-Konzert am 06.03.2009 (Atrium Friedrichshafen)

Aus dem Blog "SpreeSee" (von chloevomsee)

Erschienen: 24. März 2009

Direktlink zum Artikel Bodensee West-Coast Rockers
Konzerte am Bodensee sind in meiner Erinnerung stark von Cover Bands geprägt. Kein Wunder also, dass Friedrichshafen in voller Aufruhr ist, wenn sich ein echter Weltstar wie Pink ans Schwabenmeer begibt. Die musikalische Alternativveranstaltung “Esha Ness” im Atrium fernab von Security Guards und Schwarzmarktkarten konnte jedoch mit der frechen Sängerin aus Amerika mehr als mithalten.
Esha was? Wer bei Ness an ein schottisches Seeungeheuer denkt, liegt hier nicht ganz falsch. Der Name der 2005 gegründeten Band stammt wie die Vorfahren des sympatischen Sängers Kevin Paterson von der Steilküste auf den Shetland Inseln. Bei den musikalischen Einflüssen bedienen sich die vier Jungs sowie die mit allen Instrumenten gewappnete Janina Walter (Akkordeon, Geige, Trommel, Keyboard etc.) jedoch nicht nur keltischer Einflüsse. Wer Vulkangestein im Blut hat, der rockt und reißt in den buntesten Tönen mit. Die spanischen Stücke und sanften Balladen passen zwar nicht ganz ins Konzept und zu Kevins Stärken, sind aber ob ihrer Authentizität (im Urlaub mit dem Lexikon geschrieben) noch zu verzeihen. Vom Talent der Unbekannten war das gesamte Publikum überzeugt. Janina, die sich hauptberuflich der Musiktherapie widmet, könnte ruhig auch zur Trompete greifen, um die teils skurrilen Tarantino-Elemente zu unterstreichen. Wenn die Band zu einem einheitlichen Stil findet sollte, steht einer großen Karriere sicherlich nichts im Wege. Zeit haben sie ja dafür auf ihrer zweiwöchigen Tour, für die alle fünf Urlaub nehmen mussten. Und obwohl sie am nächsten Tag um 6 Uhr gen Jena fuhren, ging das hautnahe Konzerterlebnis sagenhafte drei Stunden lang und endete mit einer spontanen Jam Session auf dem Boden für das begeisterte Publikum. Beim Gänsehaut-Stück “Neverland” musste einfach melancholisch mitgesummt werden.
Es bleibt zu hoffen, dass die Band selbst niemals an den Titel ihrer ersten CD, den “Point of no return”, kommt. Denn für uns augehungerte Musikfans darf die umwerfende Mannschaft, deren aller Wurzeln am westlichen Bodensee liegen, ruhig öfters in ihrer Heimat rocken. Wer hätte das gedacht: Das Gute liegt doch so nah!


CD-Review - Point Of No Return

Internetmagazin "Venue Music"

Erschienen: Februar 2009

Direktlink zum Artikel *Zum Anfang des Reviews etwas Geschichtliches zur Band und eine Auflistung des Line-Up's, annähernd gleich wie der Text unter Band. Dann eine Tracklist der CD "Point Of No Return")

(....*) Doch was macht eine Band für Musik, die vom Namen her irgendwie an das Ungeheuer von Loch Ness erinnert, aber nach der Steilküstenlandschaft auf dem Mainland der Shetland Islands (die Heimat der Vorfahren des Sängers) benannt wurde? Die Band bezeichnet ihren Stil jedenfalls als “Volcanic Rock”, eine Mischung aus Gitarrenrock und treibenden Rhythmen, markanten Melodien und hintergründigen Texten. Der keltische Knoten im Bandlogo lässt vermuten, dass es dabei hauptsächlich um Folkeinflüsse handelt und schon bekommt die Band bereits vor dem ersten Hören einen Stempel aufgedrückt. Der Titelsong bestätigt diese Vermutung. “Point Of No Return” ist vor allem wegen dem Akkordeon und dem meiner Meinung nach etwas überzogenen Dialekt schottischen Ursprungs im Folkbereich anzusiedeln. “Ballad of the petrified Tears” wird im 6/8 Takt gespielt und schnell wird klar, dass die Band hier wirklich ein sehr abwechslungsreiches Album am Start hat. “Ride The Tide” tanzt zum Beispiel absolut aus der Reihe. Hier fehlen die typischen Folk Elemente - stattdessen fliessen ein paar Reggae-Elemente ein, der Bass gibt den Groove an. Die verschiedenen Beats und Klangelemente sind das Salz in der Suppe und allein schon durch die verschiedenen Erfahrungen der Musiker bekommt die Musik einen gewissen Flair. Rockmusik mit folkloristischen Elementen und spanischen, keltischen, schottischen und afrikanischen Einflüssen - so kann man den Stil von “Esha Ness” am Besten beschreiben. Das tolle Songwriting und der Gitarrensound, der stets im Vordergrund steht, runden das Gesamtwerk noch ab. 9/10 Punkte gibt’s von mir und ich drücke der Band die Daumen, dass das mit dem Label klappt. “Point Of No Return” wurde nämlich in kompletter Eigenregie produziert und aktuell wird nach einem Label gesucht.


CD-Review - Point Of No Return

Internetmagazin "Vampster"

Erschienen: Februar 2009

Direktlink zum Artikel Treibendem Folkrock hat sich ESHA NESS verschrieben, die Band vom Bodensee nennt es "Volcanic Rock". Die Musik lebt von einer pulsierenden Energie, also kann man das gerne so stehen lassen.
Deutlich hört man die schottischen Wurzeln von Kevin Paterson heraus, nicht nur durch die vielen keltischen Melodien. Auch sein starker schottischer Akzent verleiht den Vocals Glaubwürdigkeit und Echtheit. Auf der akustischen Gitarre lässt er auch mal etwas spanisches Flamenco-Flair aufkommen. Der Basser bringt ein paar südafrikanische Einflüsse mit, osteuropäische Töne verbreitet das Akkordeon. Fröhliche Lieder, begleitet vom Akkordeon, machen besonders Spaß und laden zum Tanze ein wie der Opener oder "Neverland". Schön auch der schunkelige "Campfire redemption song" oder das nachdenklichere "Out in the blue". Ansonsten wird fröhlich frisch gerockt, immer mit reichlich Folk und viel Energie serviert, auch mal etwas in Richtung Indi-Rock. Man hört den Jungs und dem Fräulein an, dass sie Spaß an ihrer Musik haben, auch wenn nicht jeder Song ein Volltreffer ist. Auch live dürften ESHA NESS Garant für einen gutgelaunten Abend sein. Wer unverbrauchten, jugendlichen Folkrock mag, der sollte ESHA NESS mal besuchen. Aktuell steht bereits die neue EP "Wide awake before dawn" in den Startlöchern. Als Appetizer ist "Point of no return" absolut zu empfehlen.


CD-Review - Point Of No Return

Internetmagazin "Musik an sich"

Erschienen: November 2008

Direktlink zum Artikel Esha Ness, Volcanic Rock – Das klingt urwüchsig und aufregend. Und das selbst gegebene Etikett verspricht nicht zuviel. Treibender Gitarrenrock mit folkigen Elementen hat sich das Quintett auf die Fahnen geschrieben. Die nach der Steilküstenlandschaft der Shetland Inseln benannte Band klingt auch ähnlich schroff und aufwühlend wie Pendant in der Natur. Der Sound lässt dabei Assoziationen zu Inselbands wie New Model Army und auch ein bisschen U2 zu (bei „Planet of fire“ zitiert man auch kurz ganz ungeniert „Vertigo“), allerdings ohne wie eine Kopie dieser zu klingen. Auch wenn der emotionale Gesang des schottischstämmigen Kevin Paterson ein wenig an Justin Sullivan erinnert. Aber dies soll kein Schaden sein, denn es gibt sicherlich schlimmere Vergleiche.

Das Salz in Esha Ness’ Suppe sind allerdings die eingestreuten Folkelemente. Neben keltischen Melodieführungen (eher dunkle statt bierselige wohlgemerkt) und unterschwelligen spanischen Einflüssen von Kevins Zeit als Flamencogitarrist, sind das vor allem das Geigen- und Akkordeonspiel von Janina Walter, welches sich mehr oder weniger stark an osteuropäischer Musik anlehnt. Man sieht, ein recht bunter Cocktail eigentlich. Doch schaffen es Esha Ness daraus einen eigenen, einheitlichen Sound zu erschaffen, der in klar und einfach klingende Songs verpackt wird, die aber zu keiner Sekunde Tiefgang und Emotionalität vermissen lassen. Aber war das nicht seit jeher der Ansatzpunkt von Folk-, genauso wie von Punk und Rockmusik allgemein, eindeutige Botschaften leidenschaftlich vorgetragen in jederzeit nachvollziehbaren Liedern?

Und das haben Esha Ness auf jeden Fall verinnerlicht. Auf ihrem selbst produzierten Debütalbum Point of no return finden sich zahlreiche solcher Beispiele. Sei es der der treibende Titelsong mit seinem Gypsy-Akkordeon im Hintergrund, das schwer rockende „Planet of fire“, das mit einem satten Bassgroove versehene „Nothing is forgotten“, die raue und bedrückende Ballade „Ballad of the petrified tears“ oder das hitverdächtige „Neverland“ mit einem äußerst griffigen Refrain. Der Hörer wird hier schnell den einen oder anderen Favoriten finden.

Die aus dem Bodenseeraum stammenden Esha Ness haben eine ziemlich ansteckende Soundmixtur gefunden und auf CD gebannt, die live sicherlich ihre volle Größe entfaltet. Aber auch so haben wir es hier mit einem kleinen ungeschliffenen Diamanten zu tun. Und Indie- genauso wie Folkfreunde sollten der aufstrebenden und noch labellosen Band durchaus eine Chance geben.


CD-Review - Point Of No Return

"RockStarT" (im Musikmagazin "Rock Magazin")

Erschienen: November 2008

Direktlink zum Artikel Folkrock oder Volcanic Rock wie die Band (Newcomer-Profil findet Ihr im Heft) ihren Stil nennt. Eine grundsolide Produktion, bei der man durchaus merkt, dass bei der Aufnahme professionelle Hilfe am Werk war und Poit Of No Return nicht in einem Proberaum eingespielt wurde. Ob keltische, folkloristische oder multikulturelle Einflüsse auf dem Erstlingswerk finden sich viele Einflüsse, die gestützt von dem im Vordergrund stehenden treibenden Gitarrensound zu einem runden Ganzen verschmelzen. Die Songqualität ist durchaus unterschiedlich, so haben wir vom Catcher bis hin zum etwas zähen Durchschnittsstück alles dabei. Welchen Songs ich in welche Kategorie einordne, behalte ich für mich, wenn Ihr Lust auf verträumten Folksound habt, dann hört mal rein, Zeitverschwendung ist es für Fans solcher Mukke auf keinen Fall.


Band-Review

Aus dem Folk-Magazin "Folk World"

Erschienen: November 2008

Direktlink zum Artikel Das Quintett um den schottisch-stämmigen Sänger Kevin Paterson und die Akkordeonistin und Geigerin Janina Walter wurde 2005 am Bodensee gegründet. Der Name Esha Ness rührt von der Steilküste auf den Shetland Inseln, der Heimat von Kevins Vorfahren. Daher stammt auch die selbstgewählte Stilbezeichnung Volcanic Rock. Dieser ist eine Art Independent-Gitarren-Rock; wegen der akustischen Melodieinstrumente mag man es bisweilen als Folk-Rock bezeichnen, aber da wäre ich eher vorsichtig. Esha Ness ist in vieler Hinsicht die baden-württembergische Antwort auf New Model Army. Kevin Paterson singt wie Justin Sullivan, aber die Band klingt auch in ihren Arrangements wie die englischen Rocker. Das Debütalbum "Point Of No Return" ist eingängig und geradlinig, bisweilen melancholisch, aber durchgängig hörenswert. Was soll man noch sagen ... it's hard to find the appropriate words after all these years, heisst es im "Campfire Redemption Song".


Band-Review

Aus der Internetplattform "Rockinfo Konstanz"

Erschienen: 28.09.2008

Direktlink zum Artikel

Volcanic Rock aus dem Hinterland, live und auf CD

Aus Stockach kommt eine Kapelle, die versucht, abseits ausgetretener Pfade ihre Vorstellung von zeitgemässem Rock zu verwirklichen. Das gelingt ihr erstaunlich gut. Sie nennt sich Esha Ness und beherbergt in ihren Reihen ausser den Männern am üblichen Rock-Instrumentarium die Multi-Instrumentalistin Janina Walter, die vielfältige Klangfarben in den Bandsound bringt.

Im Jahre 2007 erschien die erste Fulltime CD von Esha Ness, betitelt "Point Of No Return", und auf ihr hört man neben gitarrenlastigem Rock vielerlei Folk-Einflüsse, vor allem keltischer und irischer Art. Dazu kommen kritische und engagierte Texte, von Sänger Kevin Paterson leidenschaftlich vorgetragen. Erstaunlich das Händchen der Band für einprägsame Melodien. Die in einem Berliner Studio aufgenommene und sauber produzierte Platte macht wirklich Laune, entführt einen in andere Welten und bewirkt, dass man die lebendige und intelligente Band, die dahinter steht, einmal live erleben möchte. Das könnte eine unterhaltsame Folk-Rock-Party werden.

Am 4.10 spielen Esha Ness im s'Bokle in Radolfzell, bleibt zu hoffen, dass bald weitere Konzerttermine folgen.


CD-Review "Point of No Return"

Aus dem Online-Musikmagazin "Stormbringer"

Erschienen: März 2008

Direktlink zum Artikel

Volcanic Rock ? Mal ganz was neues … aber trotzdem eine nicht uninteressante Stilbezeichnung die sich auf dem Infoblatt des „Punkt ohne Wiederkehr“-betitelten Werkes breitmacht:
In den folgenden elf Songs finden sich sowohl keltische, schottische und folkloristische Einflüsse wie auch latente Flamenco & Spanisch-Einflüsse im Gitarrenspiel . Im Vordergrund steht aber immer der dauerpräsente Gitarrenrock welcher oftmals wie eine Kreuzung aus ganz alten U2 und HEROES DEL SILENCO die Ohren erfreut, ohne die eigene Note vermissen zu lassen.

Schon mit dem einleitenden Titelstück ist man sichtlich gefangen in einem Dreieck aus Melancholie, gut strukturierter Instrumentenführung und einem catchy Refrain welcher sich - einer Schlange gleich - in die Gehörgänge windet, ohne aber zuckersüss oder allzu aufdringlich zu wirken.
„Planet on Fire“ wirkt dagegen etwas unauffälliger, geradliniger bzw. schwermütiger und sollte nach ein paar Probeläufen auch nicht verachtet werden – trotzdem kann es gegen die folgenden Kompositionen nicht ganz anstinken: „Ballad of the petrified Tears“ ist eine emotionale Achterbahnfahrt im Halbballadenstil – zerbrechlich, von schlichter Eleganz und tief unter die Haut gehend.
Melancholisch, dazu ganz dem Titel verpflichtend, gibt man sich gegen Albummitte dem „Campfire Redemption Song“ hin, welcher grossteils durch den Gesang und die Akustikgitarren getragen wird und so manche Erinnerungen an vergangene Zeiten in einem weckt…
Etwas ungewöhnlicher, dennoch interessant präsentieren sich „Nothing is forgotten“ ( leichte Marschrhythmik & Slideparts inklusive) und „Neverland“, welches sehr folkig und – positiv – pathetisch auf den Hörer wirkt.
Kevin Paterson´s Stimme wirkt in den elf Abschnitten dabei oft aufwühlend, warm und sehr präsent im Gesamtsound – an manchen Stellen klingt die englische Aussprache zwar gewöhnungsbedürftig, trotzdem nicht weniger charmant.

Und - auch hier bildet (wie so oft) der letzte Track das Highlight einer Scheibe : sehr verhalten und von ungewöhnlicher Schwärze bekleidet bleibt vor allem „Out in the Blue“ im Gedächtnis haften. Ein Nick Cave hätte seine helle Freude an diesem Stück – schwelgerisch, trotzdem mit markanten
Gitarrenparts und einer gehörigen Portion Feeling ausstaffiert klammert man sich unbemerkt an der Repeattaste fest. Ganze 6x hab ich den Finger anfangs nicht wegbekommen…

Dass sich aber auch ein paar durchschnittlichere Nummern auf dem Rundling (das schon erwähnte „Planet on Fire“ plus „A small Step away“) eingeschlichen haben, sollte und muss hier nicht verschwiegen werden - trotzdem darf man ESHA NESS ein ansprechendes Erstwerk attestieren, welches Freunde von schwelgerischem Gitarrenrock mit multikulturellen Einflüssen genauer unter die Lupe nehmen dürfen . Dazu gibt’s ja schliesslich MySpace ...